Archive for the 'Uncategorized' Category

2011 in review

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 1.300 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 22 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Praktikumstag 3

Auch am dritten Praktikumstag wurden wieder Titrationen durchgeführt. Diesmal wurde Phosphorsäure gegen Natronlauge titriert. Hierbei ist Phosphorsäure im Gegensatz zur Salzsäure eine mehrbasige Säure und anders als bei Schwefelsäure liegen die Deprotonierungspunkte weit auseinander, wodurch man zwei pH-Umschlagspunkte hat. Das Problem war nun, dass man theoretisch die doppelte Menge NaOH braucht um den zweiten Umschlagspunkt zu erhalten. Dies war bei mir allerdings nicht der Fall. So kam ich beim ersten Schritt auf 1009 mg, beim zweiten auf 1049 mg Phosprsäure. Da ich mir zu 100% sicher war, dass ich im ersten Schritt genauer gearbeitet habe, habe ich den ersten Punkt gewählt anstelle des Mittelwertes. Kurz: das war ein Fehler. Dieser Wert wurde mir als falsch angestrichen. Als ich dann den Mittelwert abgegeben habe, war es richtig. Dadurch habe ich nun 4 anstatt 6 Punkte erhalten, was mich ein wenig wurmt, da es einfach nur eigene Doofheit war. Nach der ersten „richtigen“ Woche und den zwei vorangegangenen BKF-Wochen habe ich nun 22 von 30 Punkten. Da ich am Ende 57 von 114 Punkten brauche, bin ich momentan noch gut im Rennen und mache mir da auch noch nicht so einen Kopf drum.

Praktikum Tag 2

Wie versprochen gibt es jetzt Teil zwei meiner kleinen Reihe: „Dominic blamiert sich im Labor und schreibt auch noch darüber.“ Nachdem ja gestern alles bestens lief, war heute so ziemlich das Gegenteil der Fall. Eigentlich sah es sehr gut aus. ich habe 5 mal bis auf 0,1 ml genau denselben Wert titirert, also war ich mir extrem sicher das richtige Ergebnis zu haben. Nur leider war dies nicht der Fall. Aus Gründen die ich nicht wirklich verstehe und die meiner Meinung nach nicht an mir lagen, lag ich um sage und schreibe 20 mg auf 100 ml daneben. Das ist eine extrem große Abweichung und so was würde ich normalerweise selbst mit einer undichten Bürette schaffen, mit verbundenen Augen. Aber was solls rumheulen bringt nichts und als Student ist man ja eh immer der Dumme 😉 Einmal die 0 Punkte abgesahnt und morgen gehts dann weiter mit (hoffentlich 6 Punkten). Wäre ja noch schöner, wenn ich mich von jedem kleinen Rückschlag aus der Fassung bringen lassen würde.

0,101 oder 0,026

Heute war der erste richtige Labortag. Nachdem wir ja bereits am Samstag eine Klausur zum Praktikum geschrieben hatten, hatte ich nicht wirklich die Motivation für heute zu lernen. Also komplett ohne Vorbereitung rein ins Vergnügen. Im schlimmsten Fall hat man dann halt eher frei. Der Test war dann aber leichter als gedacht und mit Basiswissen aus den drei vorherigen Chemiejahren zu lösen.
Also gings dann los mit der unglaublich spannenden Titration von 20 ml HCl gegen NaOH, die ich bei meinem alten Lehrer bestimmt schon 1.000 mal gemacht habe. Macht aber nichts, so rostet man wenigstens nicht ein und weiß, wo man im Verhältnis steht. Außerdem sieht man dann mal sehr schön, auf was die Assistenten wert legen. Also locker vom Hocker die erste Titration durchlaufen lassen und leider übertitriet, war aber nicht weiter schlimm, der erste versuch dient ja eh lediglich zum groben herantasten an den Äquivalenzpunkt. Den zweiten und dritten Versuch dann leider jeweils leicht übertitriert (jeweils um einen Tropfen) aber macht ja nichts. Hinten ist die Ente fett und so hab ich dann einen vierten Versuch in Angriff genommen, bei dem ich aber deutlich zu weit lag. also hatte ich die Werte 26,2 26,0 26,0 und 26,2 ml. Ich entschied mich den ersten und letzten Versuch heraus zu nehmen und machte mich an die Berechnung. Laut meiner Rechnung kamen 474,5 mg HCL heraus, was bei schnellem umrechnen einen Wert von 1,3 Mol/L ergab, was bei einem Verhältnis von 26/20 ganz vernünftig erschien. Ich gab also mein Heft ab und erst mal wurde mir gesagt, dass mein Ergebnis nicht angenommen wird. Bei mir gehen also alle Alarmglocken an, immerhin hatte ich 80% meines Probenmaterials schon verbraucht, doch er wollte nur das aktuelle Datum haben;)
Nun wurde das Ergebnis in mein Heft geschrieben, natürlich schön langsam und spannend. Also zuerst die Zahlen hinterm Komma, die man quasi nicht richtig haben kann: ,98. Danach die erste Zahl, welche man eigentlich immer richtig hat. und danach erst alles dazwischen.
Abgewogen waren bei mir 474,98mg, gemessen habe ich 474,5mg. Dies entspricht einer Abweichung von 0,101% oder 0,026ml. Für den ersten Tag bin ich damit zufrieden und vielleicht kann ich ja mein Tempo steigern und bekomme nächstes mal auch noch die Bahn.
Morgen wird dann Schwefelsäure gegen Natronlauge titriert und ich bin mal gespannt, wie viele Leute vergessen werden, dass Schwefelsäure zweibasig ist und wie es so ist ohne Test ins Labor zu dürfen.

Ein Sonntag am Düsseldorfer Flughafen

Letzten Sonntag war ich mit Lars am Düsseldorfer Flughafen. Hier einige Fotos, die mit seiner Kamera gemacht wurden.

mündliche Abiklausur: Religion

Da sitz ich nun um 23:17 an einem Sonntag Abend. Der Sonntag, den ich eigentlich zum lernen nutzen wollte (man bemerke das Wort „wollte“). Im Endeffekt habe ich heute gar nicht gelernt und dementsprechend nervös bin ich wegen morgen. Ein weiterer Grund ist, dass ich noch nie eine mündliche Prüfung ablegen musste und ich, obwohl ich mündlich recht gut bin, Angst habe, dass ich morgen vor den 3 Lehrern stehe und kein Wort herausbekomme. Die ersten Minuten werden denk ich mal einigermaßen gut laufen, da ich hier eine halbe Stunde Zeit habe mich vorzubereiten. Allerdings glaube ich, dass die Fragen, die im zweiten Teil gestellt werden, mir das Genick brechen werden und ich niemals meine 14 Punkte, also ne glatte 1, bestätigen werden kann.
Aber zum Glück ist direkt danach Frustbewältigung angesagt. Ich werde mich nach meiner Prüfung zu meiner Freundin begeben, was mir immer gut gefällt 😉 Wie mein weiterer Tag dann läuft muss man mal sehen, aber ich denke, dass ich nachher eh wieder bessere Laune habe als vor so einer Prüfung. Dies ist nämlich immer der Fall und selbst wenn ich eine 6 geschrieben habe, gings mir nachher immer besser. Von daher gehts jetzt möglichst schnell ins Bett und ich hoffe einfach nur darauf, dass es schnell und schmerzlos von der Bühne gehen wird.
Also wünscht mir Glück 😉

Film: Fluch der Karibik 4

Ich habe mal am Donnerstag auf das Relegationsspiel Gladbach – Bochum verzichtet und habe mit meiner Freundin, Max, Marcus und Andreas das Kino besucht. Auch wenn ich kein wirklicher Fan von 3D-Filmen bin, waren wir in Fluch der Karibik in 3D. Dies war dem Umstand geschuldet, dass Marcus scheinbar 3D sehr mag und er sich um die Karten gekümmert hat. Den Film an sich sich habe ich sehr gemischt gesehen. Deswegen werde ich hier auch ein wenig mehr auf den Film eingehen und werde auch ein wenig SPOILERN. Wer den Film noch gucken möchte, am besten nicht weiter lesen.

SPOILER

Zu Beginn hat man mit der Verfolgungsszene in London eine typische Szene für Fluch der Karibik, auch die Szene beim König ist sehr Jack Sparrow-like, auch wenn ich die ganze zeit abgelenkt war, da der könig die selbe Synchronstimme hat wie Käpt’n Blaubär. Generell fand ich den Film bis zur Pause sehr stimmig und passend zu den Vorgängern. Allerdings kam nach der Pause irgendwie ein Bruch, dessen Höhepunkt gegen Ende kam. Hier mein Best-Of der Szenen, die ich blöd fand. Die Spanier wollen unbedingt die Quelle der Jugend finden, wollen diese aber lediglich zerstören. Insgesamt kommen die Spanier sehr selten vor und sie wirken irgendwie aufgesetzt, um irgendwie die Zerstörung der Quelle einbauen zu können. Dann gab es die Szene, in der die Meerjungfrau gefangen wird um ihre Träne zu erhalten und danach wird sie zum sterben zurück gelassen. Der Priester rettet sie und auf einmal hilft sie mit „damit ihre träne nicht verschwendet wird“. Diese Szene empfand ich als äußerst schlecht und total aufgesetzt, so als wenn man keine andere Idee hatte, wie Jack die Kelche finden soll. Die darauf folgende Szene, in der er Blackbeard verarscht ist sehr vorhersehbar, aber das ist bei Hollywoodfilmen häufiger der Fall, deswegen seh ich da mal drüber weg. Welche Szene mir auch noch sehr übel aufgestoßen ist, ist das Ende des „großen Endkampfes“ zwischen Barbossa und Blackbeard. Dieses kommt sehr plötzlich und wirkt sehr uninspiriert, hier wollte man vermutlich Zeit sparen um den Film kürzer zu halten.

Auch wenn sich das jetzt alles wie ein Verriss lesen mag, ist dies nicht der Fall, da diese Szenen tatsächlich die einzigen sind, die mir nicht gefallen haben. Insgesamt finde ich, dass Fluch der Karibik 4 ein guter Film ist, der zwar nicht an den ersten Teil heran ragt (aber welches Sequel schafft das schon?). Ich wurde gut unterhalten und die 3D-Technik wurden nicht übermäßig eingesetzt, sondern sehr gut dosiert und stimmig genutzt. Daher bekommt der Film von mir 7/10 Punkten.


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