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Webservice: Shelfari

Ich habe Anfang Dezember das James Bond Buch meines Professors geschenkt bekommen und habe dadurch wieder angefangen zu lesen. Ich erinnerte mich daran, dass ich einen Shelfari Account hatte und seitdem nutze ich es wieder aktiv. Zeit es hier mal einmal vorzustellen.
Bei Shelfari dreht sich alles nur um Bücher. Dabei ist es ganz gleich ob Sachbuch, Fantasieroman oder Thriller. Man hat ein Bücherregal, auf das alle Bücher gestellt werden, die man gelesen hat, gerade liest oder irgendwann lesen möchte. Man kann die gelesenen Bücher bewerten, eine Rezension dazu schreiben oder sie als Favorit hinzufügen. Es gibt anderen Leuten (und einem selbst) also einen Überblick darüber, was man wann gelesen hat und wie gut man es fand. Hinzu kommt die für Soziale Netzwerke obligatorische Funktion Freunde hinzuzufügen, wodurch man von diesen Freunden automatisch erfährt, welche Bücher sie lesen oder planen zu lesen. Außerdem werden einem eher Bücher empfohlen, die die Freunde auch gelesen haben und gut bewertet haben. Außerdem werden nach einer bestimmten Zahl an bewerteten Bücher einem ähnliche Bücher empfohlen, die man lesen könnte. Die Empfehlungen, sowie die Möglichkeit sich ein Ziel zu setzen, wie viel man lesen möchte tragen dazu bei, dass ich wieder mehr lese.
Es ist zudem möglich Gruppen beizutreten, in denen beispielsweise nur über Fantasybücher geredet wird und wo man entsprechende Bücher empfohlen bekommt.

Wenn ihr interessiert seid, dann guckt es euch an und folgt mir.

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Praktikumstag 3

Auch am dritten Praktikumstag wurden wieder Titrationen durchgeführt. Diesmal wurde Phosphorsäure gegen Natronlauge titriert. Hierbei ist Phosphorsäure im Gegensatz zur Salzsäure eine mehrbasige Säure und anders als bei Schwefelsäure liegen die Deprotonierungspunkte weit auseinander, wodurch man zwei pH-Umschlagspunkte hat. Das Problem war nun, dass man theoretisch die doppelte Menge NaOH braucht um den zweiten Umschlagspunkt zu erhalten. Dies war bei mir allerdings nicht der Fall. So kam ich beim ersten Schritt auf 1009 mg, beim zweiten auf 1049 mg Phosprsäure. Da ich mir zu 100% sicher war, dass ich im ersten Schritt genauer gearbeitet habe, habe ich den ersten Punkt gewählt anstelle des Mittelwertes. Kurz: das war ein Fehler. Dieser Wert wurde mir als falsch angestrichen. Als ich dann den Mittelwert abgegeben habe, war es richtig. Dadurch habe ich nun 4 anstatt 6 Punkte erhalten, was mich ein wenig wurmt, da es einfach nur eigene Doofheit war. Nach der ersten „richtigen“ Woche und den zwei vorangegangenen BKF-Wochen habe ich nun 22 von 30 Punkten. Da ich am Ende 57 von 114 Punkten brauche, bin ich momentan noch gut im Rennen und mache mir da auch noch nicht so einen Kopf drum.

Praktikum Tag 2

Wie versprochen gibt es jetzt Teil zwei meiner kleinen Reihe: „Dominic blamiert sich im Labor und schreibt auch noch darüber.“ Nachdem ja gestern alles bestens lief, war heute so ziemlich das Gegenteil der Fall. Eigentlich sah es sehr gut aus. ich habe 5 mal bis auf 0,1 ml genau denselben Wert titirert, also war ich mir extrem sicher das richtige Ergebnis zu haben. Nur leider war dies nicht der Fall. Aus Gründen die ich nicht wirklich verstehe und die meiner Meinung nach nicht an mir lagen, lag ich um sage und schreibe 20 mg auf 100 ml daneben. Das ist eine extrem große Abweichung und so was würde ich normalerweise selbst mit einer undichten Bürette schaffen, mit verbundenen Augen. Aber was solls rumheulen bringt nichts und als Student ist man ja eh immer der Dumme 😉 Einmal die 0 Punkte abgesahnt und morgen gehts dann weiter mit (hoffentlich 6 Punkten). Wäre ja noch schöner, wenn ich mich von jedem kleinen Rückschlag aus der Fassung bringen lassen würde.

0,101 oder 0,026

Heute war der erste richtige Labortag. Nachdem wir ja bereits am Samstag eine Klausur zum Praktikum geschrieben hatten, hatte ich nicht wirklich die Motivation für heute zu lernen. Also komplett ohne Vorbereitung rein ins Vergnügen. Im schlimmsten Fall hat man dann halt eher frei. Der Test war dann aber leichter als gedacht und mit Basiswissen aus den drei vorherigen Chemiejahren zu lösen.
Also gings dann los mit der unglaublich spannenden Titration von 20 ml HCl gegen NaOH, die ich bei meinem alten Lehrer bestimmt schon 1.000 mal gemacht habe. Macht aber nichts, so rostet man wenigstens nicht ein und weiß, wo man im Verhältnis steht. Außerdem sieht man dann mal sehr schön, auf was die Assistenten wert legen. Also locker vom Hocker die erste Titration durchlaufen lassen und leider übertitriet, war aber nicht weiter schlimm, der erste versuch dient ja eh lediglich zum groben herantasten an den Äquivalenzpunkt. Den zweiten und dritten Versuch dann leider jeweils leicht übertitriert (jeweils um einen Tropfen) aber macht ja nichts. Hinten ist die Ente fett und so hab ich dann einen vierten Versuch in Angriff genommen, bei dem ich aber deutlich zu weit lag. also hatte ich die Werte 26,2 26,0 26,0 und 26,2 ml. Ich entschied mich den ersten und letzten Versuch heraus zu nehmen und machte mich an die Berechnung. Laut meiner Rechnung kamen 474,5 mg HCL heraus, was bei schnellem umrechnen einen Wert von 1,3 Mol/L ergab, was bei einem Verhältnis von 26/20 ganz vernünftig erschien. Ich gab also mein Heft ab und erst mal wurde mir gesagt, dass mein Ergebnis nicht angenommen wird. Bei mir gehen also alle Alarmglocken an, immerhin hatte ich 80% meines Probenmaterials schon verbraucht, doch er wollte nur das aktuelle Datum haben;)
Nun wurde das Ergebnis in mein Heft geschrieben, natürlich schön langsam und spannend. Also zuerst die Zahlen hinterm Komma, die man quasi nicht richtig haben kann: ,98. Danach die erste Zahl, welche man eigentlich immer richtig hat. und danach erst alles dazwischen.
Abgewogen waren bei mir 474,98mg, gemessen habe ich 474,5mg. Dies entspricht einer Abweichung von 0,101% oder 0,026ml. Für den ersten Tag bin ich damit zufrieden und vielleicht kann ich ja mein Tempo steigern und bekomme nächstes mal auch noch die Bahn.
Morgen wird dann Schwefelsäure gegen Natronlauge titriert und ich bin mal gespannt, wie viele Leute vergessen werden, dass Schwefelsäure zweibasig ist und wie es so ist ohne Test ins Labor zu dürfen.

Zeitprobleme

In letzter Zeit zeigt sich, dass ich entweder zu viele Hobbys habe oder mein Zeitmanagement ziemlich für den Arsch ist. Im Moment läuft es so, dass ich in die Uni gehe und dann häufig erst um 4 Uhr oder noch später nach Hause komme. Dann kommt eigentlich jeden Tag meine Freundin vorbei und danach kann man schon schlafen gehen. Alles andere bleibt auf der Strecke. Ich gehe nicht mehr fotografieren, habe Skyrim so gut wie noch gar nicht gespielt, habe noch massenhaft Filme und Serien, die noch nicht geguckt wurden und Schlaf bekomme ich auch zu wenig. Wenn das Wetter wieder besser wird, kommt auch noch joggen dazu und irgendwann will man ja auch noch was mit Kollegen machen, denen ich derzeit regelmäßig absage. Fußball gucken kommt auch zu kurz und vom Bloggen reden wir erst gar nicht. Ich hoffe das wird generell mal besser und ich werde mein bestes geben möglichst wenige zu enttäuschen. Vielleicht hab ich in der Vorlesungsfreien Zeit ja mal mehr Zeit für alles. Bis dahin Kämpfe ich mich irgendwie durch.

Der erste ernstzunehmende(?) Test

Wofür steht denn der Durchschnittsstudent Samstag früh auf? Genau für eine Klausur. Nachdem ich mich durch die 4 vorherigen Tests irgendwie durch gewunden habe und alle 4 mehr oder weniger souverän bestanden habe hatte ich also die Zulassung für diese Klausur. Darin lag aber auch das Problem, wenn ich alle Tests mit Bravour bestanden hätte, wäre ich ganz relaxed in die heutige Klausur gegangen. Ich habe aber teilweise ziemlich Glück bei den Tests gehabt und den letzten zB. nur mit 1 Punkt mehr abgeschlossen als erforderlich. Also hieß es Pauken für die Klausur. Keiner wusste was genau dran kam, die älteren Semester und die Dozenten meinten aber, es wäre nicht so schwer. Aber man ist sich da ja nie so sicher, vor allem weil dieses Jahr mehr Chemiestudenten an der Uni sind als je zuvor. Da kann man schon mal denken, dass heraus geprüft werden soll. Wurde es aber nicht.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube ich habe die Klausur sehr gut abgeschlossen, das Ergebnis kenne ich zwar noch nicht, ich lehne mich hier aber so weit aus dem Fenster zu sagen, dass ich bestanden habe. Wenn nicht blamiere ich mich gerade und habe im Chemiestudium eh nichts zu suchen 😉
Die Klausur war an sich mega einfach, ich war zu Beginn nur ziemlich nervös, gleich bei der ersten Aufgabe habe ich mehrfach mein Ergebnis durchgestrichen und generell ist alles sehr krakelig und unordentlich geworden. Das war jedoch nur der Unsicherheit geschuldet, generell denke ich aber, dass ich keine gravierenden Fehler gemacht habe, ich konnte alles und habe wenn dann Flüchtigkeitsfehler eingebaut, aber irgendwas müssen diejenigen, die die Klausuren bearbeiten, auch zu tun haben.
Wenn ich über 80% der Punkte erreiche bekommt meine Box sogar nen Kuchen und DAS war ein wirklicher Anreiz zu lernen 😀
Heute Abend oder morgen früh werden die Ergebnisse bekannt gegeben und dann gibt es hier im besten Fall ein kleines Update, im schlimmsten Fall muss ich nen neuen Blogeintrag schreiben und den hier löschen.

Update:
Wie erwartet Wie ich vorher schon schrieb, habe ich die Klausur wirklich bestanden. Dabei habe ich zwar leider „nur“ 75% der Punkte erreicht ( bei 80% hätte ich Kuchen bekommen), aber ich bin zufrieden.

„Information zu…“

So fing mein Tag um 6.14 Uhr an und ging weiter mit „… RE44 Richtung Oberhausen. Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf wird die Verbindung heute leider ausfallen.“ Geil. Da ist man einmal in seinem Leben 15 Minuten vor der Abfahrt am Bahnhof und nicht 1-2, da fährt der Zug nicht. Ich also schnell das iPhone heraus geholt und geguckt, wie man sonst nach Essen komme. Ah sieh da, ein Bus fährt nach Gelsenkirchen Hbf und von da aus eine U-Bahn, so dass ich gerade eben die S1 nach Dortmund in Essen mitbekommen würde. Aber das wäre ja langweilig, also fährt mir der Bus vor der Nase weg. Also wieder zum Bahnsteig und dann um 6.55 Uhr die nächste Bahn nehmen und eine S1 später nehmen. Natürlich passiert das wieder mal an einem Donnerstag, an dem wir Physik bei Professor Metin Tolan haben. Das heißt, immer ein voller Hörsaal, Plätze sind Mangelware. Ich stürze mich also ins Gedränge und siehe da, ein Platz bei meinen Kollegen ist noch frei, doch noch Glück gehabt. Denkste. Ich will mir direkt nach meiner Ankunft nur kurz die Brille putzen und zack hab ich das Glas in der Hand. Geil. Um es perfekt zu machen kam dann auch nicht Prof. Tolan zur Vorlesung, sondern eine Vertretung, die nicht ansatzweise so gut ist, wie die Stammkraft.
Danach ging es ab zum Bafög-Amt, wo man wieder mal nur den Kopf über die viele Bürokratie schütteln kann. 2 Bescheinigungen waren abzugeben, eine wurde angenommen, für die andere durfte ich nochmal zur AOK und danach wieder hinten anstellen. War ja zum Glück nur etwas über ne Stunde Lebenszeit, die mich das kostete. Auf die Mathe-Übung hatte ich dann mal so was von keine Lust, hatte bei der Physik-Übung dann aber ein schlechtes Gewissen und bin dorthin gegangen. Großer Fehler, denn im Anschluss wurden die Plätze für das Praktikum vergeben und ich war einer der letzten, also wieder über eine halbe Stunde warten und das nur, um zu erfahren, dass sich jeweils 5 Leute einen Spind teilen müssen und ich zu allem Überfluss noch die Verantwortung über den Schlüssel habe.
Danach galt es 4 Freistunden zu überbrücken. Die Taktik war hierbei ganz einfach: schlafen, Blödsinn mit dem Handy machen und später mit Marian Chemie durchsprechen. Der Typ hat echt Ahnung und ist sich auch als Fünftsemester(?) nicht zu schade uns Erstis zu helfen und unsere Fragen zu beantworten. Dabei bestätigte sich nur leider unser Verdacht, dass die Eingangstest aufgrund des großen Jahrgangs dieses Jahr schwerer werden wird als sonst. Das wäre natürlich extrem bescheiden, zumal hier schon darüber entschieden werden kann, ob man gleich ein Jahr an sein Studium dranhängen muss oder nicht. Trotzdem bin ich eigentlich recht guter Dinge, hatte ich doch einen Chemie-LK und es gibt sogar Leute, die seit der 10 kein Chemie mehr hatten, ich befinde mich also wahrscheinlich von der Leistung her mindestens im Mittelfeld.
Dann um 17.45 Uhr ging es weiter mit Chemie, ich habe allerdings ohne Brille nichts vorne erkennen können und dementsprechend wenig habe ich bei der Vorlesung verstanden. Ich habe also begonnen Stichpunkte für diesen Blogeintrag zusammen zu schreiben, habe mich amüsiert als der Professor meinte er hat vergessen seinen Schnaps zu trinken und deswegen wäre die Stimme so schlecht und habe mit Vanessa und Kai die Zeit bis zum Stundenende gezählt. Einzige Abwechslung war, dass mal wieder das Mikro ausfiel, wird scheinbar so was wie ein Running Gag an der Uni.
Nach so einem Tag freut man sich noch mehr, dass morgen das Wochenende beginnt und am Samstag das Derby ist. Darauf brenne ich, wie meine Facebook und Twitterfreunde wohl schon leidlich erfahren haben, denn ich nutze jede Möglichkeit um Stimmung zu machen und schlechte Witze über den Gegner zu schreiben, aber wer macht das vor einem Derby nicht ;).


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  • Relativ konstant und gleichmäßig. Nun hat man mehrere Schiris die entscheiden und nur einer davon durchgängig. Ergebnis: Chaos 1 hour ago
  • Ein Schori pfeift strenger, der andere lässt mehr durchlaufen usw. darauf konnte man sich’s ner einstellen und es war im Verlauf eins Spiels 1 hour ago
  • Ich glaube das Hauptproblem vom #var ist, dass es schon immer unterschiedliche Auslegungen von Regeln gab. 1 hour ago
  • Neues Foto auf Flickr. Zeche Ewald im Sonnenuntergang https://t.co/azOXxVWibr 11 hours ago
  • Ich glaube der Hopp für Donnerstag steht jetzt schon fest. Weder wegen Platz, noch Mannschaften sondern diesmal #TeamSchiedsrichter 19 hours ago

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